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Der Todes-Bob nach dem tragischen Unfall

 


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Yvonne Cermota
In Schönau am Königssees erlag am Freitag den 12 März 2004 die deutsche Bobfahrerin und amtierende Europameisterin Yvonne Cermota ih-ren schweren Kopfverletzungen nach einem töd-lichen Sportunfall.
Gegen 10.30 Uhr wurde der Zweierbob nach ei-nem Fahrfehler in der Zielkurve aus der Bahn ge-schleudert, wobei die 24jährige Pilotin vom säch-sischen SC Oberbärenburg schwerste Kopfver-letzungen erlitt. Ihr 27jähriger Mitfahrer Stefan Grandi aus der Nähe von Murnau kam mit dem Schrecken und einer Armverletzung davon.

Yvonne Cernota, die seit 1989 im Bobsport als Anschieberin aktiv war, immer aber selbst einen Bob steuern wollte, starb während eines einwöchigen Semi-nars, in welchem sie den Umgang mit der Seilsteuerung der Rennbobs ken-nenlernen wollte. Noch am Tag zuvor hatte sie bei einer ähnlich rasanten Lehr-fahrt ihren Bob sicher ins Ziel lenken können.

Am Freitag fuhr die Bobpiloten dann jedoch die Zielkurve zu niedrig an, wo-durch der Bob unvermittelt nach oben zog, gegen die obere Kurvenbegren-zung prallte und dann nach unten an die Bande schoss. Der Bob wurde aus der Bahn geschleudert und blieb im Zielraum liegen. Yvonne Cernota starb während des Fluges im Rettungshubschrauber auf dem Weg ins Traunsteiner Krankenhaus.

Die in Halberstadt geborene Yvonne Cernota war Studentin der Biochemie. Bei der Sächsischen Sportgala in Riesa sollten sie und ihre Kollegin Cathleen Mar-tini am Samstag nach dem Unfall als zweitbeste Mannschaft des Jahres ge-ehrt werden, doch das Schicksal wollte es nicht so...

Gegangen, aber unvergessen...