254 Nachruf-Meldungen seit 1. Mai
2004 © 2004
by nekrolog.info
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| Helmut Griem
starb am 19.11.2004 |
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Der deutsche Schauspieler Helmut Griem verstarb am 19.11.2004 in München.
Griem war an allen großen deutschsprachigen Bühnen tätig. Er stand in Engagements am Thalia-Theater Hamburg, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Burgtheater Wien, Staatl. Schauspielbühnen Berlin, Münchner Kammerspiele und zuletzt am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Unter seinen zahlreichen Film- und Fernseharbeiten war auch der mit einem Oscar prämierte Film "Cabaret" von Bob Fosse aus dem Jahre 1972. An der Seite von Liza Minnelli und Michael York spielte er den reichen Baron Maximilian von Heune. Trotz großer Filmerfolge blieb im Zentrum der Arbeit von Helmut Griem das Theater.
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| John Robert Vane
starb am 19.11.2004 |
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John Robert Vane, der Entdecker der Funktionsweise von Aspirin, starb am 19.11.2004 im Alter von 77 Jahren. Der britische Pharmakologe, der 1982 den Medizin-Nobelpreis erhalten hat, starb im Alter von 77 Jahren. Der Pharmakologe fand 1971 heraus, dass Aspirin Schmerzen lindert, indem es die Produktion von Prostaglandin blockiert. Die hormonähnliche Substanz sorgt unter anderem dafür, dass Nervenzellen Schmerzsignale schneller übertragen, dass Fieber steigt und dass entzündetes Gewebe anschwillt.
Vanes Entdeckung ermöglichte auch die Entwicklung neuer Herz- und Gefäßmedikamente, die heute gegen Bluthochdruck und Herzleiden angewandt werden.
Für seine Leistungen wurde Vane 1982 mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Vane hinterlässt seine Frau und zwei Töchter.
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| Hans Künzi
starb am 17.11.2004 |
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Der Zürcher alt Regierungsrat und Nationalrat Hans Künzi ist am 17.11.2004 im Alter von 80 Jahren gestorben. Der FDP-Politiker galt als Vater des Jahrhundertwerks S-Bahn Zürich und des Zürcher Verkehrsverbundes.
Hans Künzi wurde 1970 in den Regierungsrat gewählt und stand während 21 Jahren der Volkswirtschaftsdirektion vor. Vier Jahre war er Regierungspräsident. In seiner Amtszeit förderte er insbesondere den öffentlichen Verkehr. Die S-Bahn entstand unter seiner Federführung. Zudem führte er die Kantonalisierung der Berufsschulen durch. Von 1971 bis 1987 vertrat er die Zürcher FDP im Nationalrat.
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| Mikael Ljungberg
starb am 17.11.2004 |
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Der schwedische Ringer-Olympiasieger und zweifache Weltmeister Mikael Ljungberg hat sich am 17.11.02004 im Krankenhaus von Mölndal bei Göteborg das Leben genommen. Der 34 Jahre alte Goldmedaillen-Gewinner im Schwergewicht (griechisch-römisch) war bei den Olympischen Spiele in Sydney 2000 wegen einer Depression in stationärer psychiatrischer Behandlung.
Ljungberg war erst am Wochenanfang zum hauptamtlichen Sportchef des schwedischen Ringerverbandes ernannt worden.
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| Alexander Ragulin
starb am 17.11.2004 |
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Der dreimalige Olympiasieger und zehnmalige Eishockey-Weltmeister Alexander Ragulin ist in Moskau am 17.11.2004 im Alter von 63 Jahren gestorben. Mit der Sowjetunion gewann der frühere Weltklasse- Verteidiger 1964, 1968 und 1972 bei Olympia. Zwischen 1963 und 1971 holten die "Sputniks" neunmal in Folge WM-Gold. Außer Ragulin konnte nur Torhüterlegende Wladislaw Tretjak 13 große Turniere gewinnen.
1966 wurde der Abwehrspieler von ZSKA Moskau als bester Verteidiger der WM ausgezeichnet. Insgesamt bestritt er 102 Partien bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften und erzielte dabei 14 Tore mit der Trikotnummer fünf. Mit ZSKA gewann er neun nationale Meisterschaften und schoss in 427 Spielen 63 Treffer. 1997 wurde er in die "Hall of Fame" aufgenommen.
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| Jürgen Schmidt
starb am 15.11.2004 |
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TV-Kommissar Jürgen Schmidt ist im Alter von 66 Jahren am 15.11.2004 nach einer schweren Krankheit gestorben. Der in Bochum geborene Schauspieler spielte in dem Schweriner "Polizeiruf 110" zwei Jahre lang den Kommissar Holm Diekmann. Sein letzter Auftritt in der aus DDR-Zeiten übernommenen Krimireihe war am 4. August 2002 im Film "Vom Himmel gefallen". Zuvor ging er als Kriminalhauptkommissar Martin Lohbeck in der Vorabend-Serie "Einsatz für Lohbeck" für die Duisburger Wasserschutzpolizei auf Gangsterjagd. Außerdem war Schmidt unter anderem in den TV-Krimis "Tatort", "Derrick" und "Der Alte" zu sehen. Jürgen Schmidt war mit der Schauspielerin Loni von Friedl verheiratet, die er vor 26 Jahren am Hamburger Thalia Theater kennen gelernt hatte. Seine ersten großen Theatererfolge hatte Schmidt in Hannover, wo er als Mephisto in Goethes "Faust" das Publikum begeisterte.
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| Ol' Dirty Bastard
starb am 13.11.2004 |
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Der bekannte amerikanische Rap-Sänger Ol' Dirty Bastard ist am 13.11.2004 in New York gestorben. Der auf den bürgerlichem Namen Russell Jones getaufte und von seinen Freunden nur O.D.B genannte, war Mitbegründer des Rapper-Kollektivs Wu-Tang-Clan. Mit seiner Band stürmte er weltweit die Charts. Später trat er auch alleine auf und wurde bald bekannt mit Hits wie "Shimmy Shimmy Ya" und "Got Your Money". Wegen unterschiedlicher Delikte saß er mehrmals im Gefängnis. Nach der Freilassung im Jahr 2003 unterzeichnete er einen Vertrag bei Roc-a-Fella.
Die Arbeiten an einem Comeback-Album waren kurz vor dem Ende. Jones hinterlässt 13 Kinder. Er starb 2 Tage vor seinem 36. Geburtstag. |
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| Jassir Arafat
starb am 11.11.2004 |
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Der palästinensische Präsident Jassir Arafat (75) verstarb nach einer schweren Krankheit am 11.11.2004 in Paris. Arafat wurde 1969 zum Vorsitzenden der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) gewählt, einer Vertretung politischer Organisationen und Berufsverbände. Er machte das Anliegen der Palästinenser international bekannt und drängte die PLO ab 1974 gegen ihren Willen nach und nach zur Anerkennung Israels und zur Suche nach einer politischen Lösung des Nahostkonflikts. 1996 wurde Arafat gleichzeitig zum Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gewählt. Seit Beginn seiner Laufbahn in der Fatah-Bewegung hat es Arafat verstanden, politische Herausforderer an die Seite zu schieben und eine sich hörige Kaste von Mitläufern aufzubauen. Mit Geld- und Ämterzuweisungen kontrollierte Arafat viele offizielle palästinensische Institutionen. Nun stehen die Palästinenser vor dem möglichen Fiasko: Der Präsident starb ohne eine geregelte Nachfolge. Die betreffenden vom Parlament verabschiedeten Gesetzentwürfe wurden von Arafat nie unterzeichnet.
Jassir Arafat wurde in Kairo, Ägypten als Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns geboren.Als Führer der palästinensischen Nationalbewegung gab er in seiner offiziellen Biografie jedoch Jerusalem als Geburtsort an. Sein Vater stammte aus Gaza und seine Mutter aus einer angesehenen Jerusalemer Familie. Sie hatten in den 20er Jahren geheiratet und waren nach Kairo gezogen. Als Arafat etwa vier Jahre alt war, starb seine Mutter. Er kam zur Familie seiner Mutter nach Jerusalem, das damals zum britischen Mandatsgebiet Palästina gehörte. Er lebte teilweise auch in Gaza, bis sein Vater wieder heiratete. Nach Kairo zurückgekehrt, ging er dort zur Schule. Später besuchte er die Universität und studierte Elektrotechnik. Im April 1948 brach er sein Studium in Kairo ab und meldete sich zum Kampf in Palästina. Er trat der Moslem-Bruderschaft bei, die im Gazastreifen und in der Schlacht bei Kfar Darom kämpfte.
Als sich die ägyptische Armee am 15. Mai 1948 in die Auseinandersetzungen einschaltete, wurde ihm und seiner Einheit befohlen, abzuziehen. Dies war für Arafat ein prägendes Erlebnis. Er beschuldigte später die arabischen Staaten immer wieder des Verrates, weil sie den Palästinensern nicht geholfen hätten, die Schlacht zu gewinnen und ihnen nicht erlaubt hätten zu kämpfen. Die palästinensischen Araber erlitten eine deutliche Niederlage gegen Israel. 750.000 Palästinenser waren nun staatenlos.In den 50er Jahren wurde er in die ägyptische Armee eingezogen und galt als Sprengstoffexperte. Er war Leutnant in der ägyptischen Armee. Danach arbeitete er als Ingenieur in Kuwait und war halbwegs erfolgreicher Bauunternehmer. 1959 gründete er in Kuwait die Organisation zur Befreiung Palästinas (Al-Fatah). Wurde die Schlacht von Karame als ein erster historischer Sieg der PLO angesehen, so erlitt diese unter seiner Führung 1970 mit dem Schwarzen September eine schwere Niederlage.
Er musste zunächst nach Kairo fliehen, während die PLO-Stützpunkte aus Jordanien in den Libanon verlegt werden mussten. Als Ergebnis des israelischen Libanonfeldzugs gegen sein Hauptquartier in Beirut 1982 musste er nach Tunesien ausweichen.Nach langem Exil kehrte er in Folge des Autonomieabkommens 1994 in die Palästinenser-Gebiete zurück.1995 erhielt Arafat den Deutschen Medienpreis in Baden-Baden.
2000 verhandelte Arafat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak und US-Präsident Clinton über die Schaffung eines palästinensischen Staates. Die Verhandlungen scheiterten jedoch. Stattdessen begann ein neuer Palästinenseraufstand, die so genannte zweite Intifada oder Al-Aksa-Intifada. Im Verlauf dieser zweiten Intifada hat Israel große Teile der autonomen Palästinensergebiete wieder besetzt. Seit 2001 wurde der in Ramallah lebende Arafat von Israel mehrfach unter Hausarrest gestellt. Verheiratet war er seit November 1991 mit Suhā at-Tawīl, mit der er eine Tochter namens Zahwa hat. Seit Beginn der zweiten Intifada, also seit 2001, leben Frau und Tochter in Paris.
Arafats Vermögen auf Schweizer Bankkonten wird auf 900 Millionen $ geschätzt.
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| Emlyn Hughes
starb am 09.11.2004 |
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Emlyn Hughes, der frühere Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Liverpool verstarb am 09.11.2004 im Alter von 57 Jahren an einem Hirntumor. Hughes bestritt zwischen 1966 und 1979 insgesamt 650 Spiele für den Rekordmeister sowie 62 Länderspiele. 1977 wurde er zu Englands Fußballer des Jahres gewählt und im Jahre 1980 wurde ihm der "Order of the British Empire" (OBE) für seine Verdienste um den britischen Fußballsport verliehen.
Der Verteidiger, der auf der britischen Insel unter dem Spitznamen "Crazy Horse" bekannt war, holte mit Liverpool vier Mal den englischen Meistertitel und gewann mit seinem Klub jeweils zweimal den Europapokal der Landesmeister und den Uefa-Cup.
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| Serge Adda
starb am 07.11.2004 |
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Serge Adda ist im Alter von 56 Jahren am 07.11.2004 in Paris seinem Krebsleiden erlegen.
Adda war seit 2001 Präsident des internationalen Fernsehsenders TV5. Im Juni 2003 wurde der Franko-Tunesier einstimmig für drei Jahre wieder gewählt. In den letzten beiden Jahren wuchs die Zahl der Haushalte, die TV5 weltweit rund um die Uhr empfangen können, von 114 auf 147 Millionen. TV5 ist in 203 Ländern und 164 Millionen Haushalten zu sehen. Serge Adda wurde 1948 in Tunesien geboren. 1990 bis 1997 war er Generaldirektor von Canal+ Horizons und bis 2001 als Berater des Präsidenten in diesem Unternehmen tätig. Zudem war er als Berater der Unesco sowie der Afrikanischen Entwicklungsbank aktiv.
Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
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| Howard Keel
starb am 07.11.2004 |
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Der amerikanische Schauspieler und Sänger Howard Keel, der mit der TV-Serie "Dallas" Weltruhm erlangte, starb am 07.11.2004 im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in Palm Desert (Kalifornien).
Lange vor Dallas feierte Keel Erfolge mit Broadway-Musicals sowie deren Verfilmung in Hollywood. Dazu gehörten "Kiss me Kate", "Annie Get Your Gun" und "Showboat". Der 1,93 Meter große Mann mit der vollen Bariton-Stimme spielte Herzensbrecher an der Seite von Stars wie Doris Day, Esther Williams, Kate Blyth und Kathryn Grayson.
Doch am stärksten dürfte seinen Fans die Rolle des Clayton Farlow im Gedächtnis bleiben: Als den zweiten Ehemann von "Miss Ellie" Ewing sahen ihn in "Dallas" unzählige Fernsehzuschauer rund um den Globus. Seinen ersten Auftritt bei den Ewings hatte Keel mit 66 Jahren. Er spielte seinen Serien-Part nahezu elf Jahre lang.
Die Laufbahn als Sänger und Schauspieler war Keel, der am 13. April 1919 in Gillespie (US-Staat Illinois) als Harold Clifford Leek geboren wurde, keineswegs in die Wiege gelegt worden. Der Vater, ein gewalttätiger Trinker, verbot seinen zwei Söhnen jegliche Form von Entertainment.
Erst nachdem der Vater starb und die Mutter mit den Jungen nach Kalifornien zog, bekam Keel seine Chance.
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| Erwin Heerich
starb am 07.11.2004 |
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Der Düsseldorfer Zeichner und Bildhauer Erwin Heerich ist im Alter von 81 Jahren nach längerer Krankheit am 07.11.2004 gestorben. Kennzeichen seiner Arbeit waren Skulpturen und Zeichnungen nach exakt-geometrischen Maßstäben. Ebenso ähnelten die von ihm entworfenen Bauten in erster Linie begehbaren Skulpturen, die vom rechten Winkel dominiert werden.
Heerich, in den Nachkriegsjahren Schüler Ewald Matarés an der Düsseldorfer Kunstakademie, war selbst fast zwei Jahrzehnte bis 1988 Professor an der angesehenen Kunst-Hochschule. Seine Werke wurden auf vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Ausgezeichnet wurde das Mitglied der Akademie der Künste in Berlin unter anderem mit dem Will Grohmann Preis (Berlin) und 1987 mit dem Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt.
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| Johnny Warren
starb am 06.11.2004 |
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An Lungenkrebs ist das australische Fußball-Idol Johnny Warren am 06.11.2004 61-jährig gestorben. Der langjährige Mannschaftsführer der Nationalelf bestritt 62 Länderspiele und führte die "Aussies" bei ihrer bislang einzigen WM-Endrundenteilnahme 1974 in Deutschland an.
Der später als Trainer, TV-Kommentator und Buchautor erfolgreiche Warren hatte im Juli 2004 von der FIFA den Verdienstorden des Weltverbandes erhalten. Schon 1973 war Warren als "Member of the British Empire" von Englands Königin Elizabeth II geehrt worden.
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| Beat Tschümperlin
starb am 04.11.2004 |
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Der Nidwaldner Regierungsrat Beat Tschümperlin starb am 04.11.2004 im 50. Lebensjahr an den Folgen einer Krebserkrankung. Der CVP-Politiker war erst 2002 in die Regierung gewählt worden und leitete die Baudirektion. Beat Tschümperlin wurde 1954 geboren. Er wuchs in Hergiswil auf und studierte an der Universität Freiburg Recht. 1980 legte er das Staatsexamen als Rechtsanwalt und Urkundsperson ab.
Von 1994 bis 2002 gehörte Tschümperlin dem Landrat an. In der gleichen Zeit präsidierte er die CVP-Kantonalpartei Nidwalden. Von 1982 bis 1994 war er im Gemeinderat Hergiswil, die letzten acht Jahre als Gemeindepräsident. Ende September 2004 gab Tschümperlin überraschend seinen Rücktritt aus dem Regierungsrat aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Der Verstorbene hinterlässt eine Frau und zwei Söhne.
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| Theo van Gogh
starb am 02.11.2004 |
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Der niederländische Filmregisseur, Publizist und Satiriker Theo van Gogh, geboren am 23.07.1957 in Den Haag, verstarb am 02.11.2004 in Amsterdam durch ein Attentat. Der angebliche entfernte Verwandte des bedeutenden Malers Vincent van Gogh drehte bis kurz vor seinem Tod den Film 0605 über den 2002 ermordeten Rechtspopulisten Pim Fortuyn und erlangte auch wegen islamkritischer Filme Bekanntheit.
Zuletzt arbeitete er an einem Film über den Koran (Submission) und über Frauenmisshandlungen. Das Drehbuch lieferte die Parlamentarierin Ayaan Hirsi Ali. |
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