254 Nachruf-Meldungen seit 1. Mai
2004 © 2004
by nekrolog.info
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| Agnes Martin
starb am 16.12.2004 |
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Die amerikanische Künstlerin des abstrakten Expressionismus, Agnes Martin, verstarb am 16. Dezember 2004 in Taos/New Mexico, USA im Alter von 82 Jahren. Ihr Schaffen hatte sehr starke neoromantische Züge. So hatte sie eine starke Affinität zum englischen Dichter John Keats. Dessen Gleichsetzung von Schönheit und Wahrheit prägte auch ihr Werk.
Martin wurde auf einer Farm in Maklin in der Nähe von Saskatchewan als Tochter schottischer Einwanderer geboren. Die Künstlerin zog 1931 von Kanada in die USA. Seitdem lebte sie einen großen Teil ihres Lebens teilweise in New York und teilweise in der Kleinstadt Taos. Mitte der 50-er Jahre wurde die Künstlerin mit minimalistischen Gemälden berühmt.
Ihre zweite große Werkphase leitete 1973 eine Mappe mit 30 Siebdrucken ein, die den Titel "On a Clear Day" trägt.
Abstrakte Bilder von Martin sind unter anderem im Guggenheim-Museum und im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. In den letzten Jahren lebte Martin sehr zurückgezogen in einem Altenheim im Taos.
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| Carsten Peter Thiede
starb am 14.12.2004 |
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Carsten Peter Thiede, deutscher Historiker und Papyrologe, verstarb am 14.12.2004 in Paderborn an Herzversagen.
Der gebürtige Berliner lehrte als Professor für Umwelt und Zeitgeschichte des Neuen Testaments an der Theologischen Hochschule (STH) in Basel und hatte einen Lehrauftrag an der Ben-Gurion Universität des Negev Beer-Sheva. Carsten Peter Thiede studierte Literatur und Geschichte in Berlin und ging 1976 nach Oxford für Nachdiplomstudien, wo er anfing, sich für neutestamentarische Papyri zu interessieren. Dort konvertierte er auch zur Anglikanischen Kirche.
1978 lehrte er in Genf Literatur, 6 Jahre später wurde er zum Lektor der anglikanischen Kirche ordiniert. Anfang der Neunzigerjahre zog er nach Paderborn, wo er in der Forschung arbeitete und bei den britischen Truppen als Seelsorger amtierte. In dieser Zeit wurden auch seine drei Kinder Miriam, Emily und Frederick geboren.
1994 machte er Schlagzeilen, als die Times seine Forschungsresultate auf der Titelseite publizierte - Thiede hatte Papyrusfragmente des Matthäusevangeliums, die 1901 in Oberägypten entdeckt wurden und im College in Oxford aufbewahrt werden, auf die Sechzigerjahre des ersten Jahrhunderts datiert. Im Auftrag der STH führte Thiede Ausgrabungen in der Nähe von Jerusalem durch, bei denen er das im Neuen Testament erwähnte Dorf Emmaus lokalisierte.
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| Herbert Dreilich
starb am 12.12.2004 |
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Wenige Tage nach seinem 62. Geburtstag erlag der Sänger der ostdeutschen Kultband Karat, Herbert Dreilich am 12.12.2004 einer schweren Krankheit. Karat wurde vor allem mit dem Song "Über sieben Brücken musst du gehn" bekannt, der später von Peter Maffay nachgesungen wurde. Dreilichs Truppe gehörte zu den wenigen erfolgreichen Rockbands der DDR, die bereits vor dem Mauerfall Erfolg in Westdeutschland hatten.
Insgesamt verkaufte Karat mehr als 8,5 Millionen Tonträger. Karat erhielt in der DDR zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kunst- und den Nationalpreis. Aber auch im Westen fand die Gruppe Anerkennung. Für das vierte Album "Der blaue Planet" (1982) bekam sie erstmals eine Goldene Schallplatte. Gold gab es 1984 rückwirkend auch für Langspielplatte "Albatros". 2003 wurde Karat dann mit dem Media-Control-Preis gewürdigt - für "Der blaue Planet" als meist verkauftes Album einer DDR-Band überhaupt.
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| Nicolas-Roland Payen
starb am 08.12.2004 |
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Der Erfinder des Deltaflügels, Nicolas-Roland Payen starb am 08.12.2004 im Alter von 90 Jahren. Der Luftfahrt-Pionier hatte 1918 als 14-Jähriger sein erstes Flugzeug entworfen. 13 Jahre später meldete er mit seinem Freund Robert Sauvage ein Patent auf Dreieck-förmige Flugzeugtragflächen in Form des griechischen Buchstaben Delta an.
Auf diesen Deltaflügeln basierte seine Testmaschine Pa-22, für die sich 1941 auch die deutsche Luftwaffe interessierte. Ab den sechziger Jahren wurden Deltaflügel durch die Concorde-Überschalljets weltberühmt. Insgesamt entwarf Payen rund 250 Luftfahrtzeuge, von denen die meisten allerdings nur Skizzen blieben.
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| Dieter Honisch
starb am 08.12.2004 |
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Der langjährige Direktor der Neuen Nationalgalerie bei den Staatlichen Museen zu Berlin, Dieter Honisch starb am 08.12.2004 im Alter von 72 Jahren nach kurzer, aber schwerer Krankheit.
Der Kunsthistoriker leitete von 1975 bis 1997 die Neue Nationalgalerie im Mies van der Rohe-Bau am Kulturforum. Zuvor war er bei den Kunstvereinen in Münster und Stuttgart und als Kustos an Essener Museum Folkwang tätig. Auf seine Initiative wurde 1977 der "Verein der Freunde der Nationalgalerie" wieder belebt, mit dessen Unterstützung er rund 1500 Ankäufe für die Nationalgalerie tätigen konnte, darunter beispielsweise 1982 Barnett Newmans legendäres Bild "Who's Afraid of Red, Yellow and Blue IV" für 1,2 Millionen US-Dollar. In seine Ära fiel auch der Zusammenschluss der beiden Nationalgalerien aus Ost- und Westberlin und als abschließender Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn 1996 die Eröffnung des "Hamburger Bahnhofs - Museum der Gegenwart" als Dependance der Nationalgalerie.
Honisch, der in Münster, Wien und Rom Kunstgeschichte studiert und über den Maler Anton Raphael Mengs promoviert hatte, setzte sich mit seinem offenen Wesen für die zeitgenössische Kunst europäischer und amerikanischer Prägung nach dem Zweiten Weltkrieg gleichermaßen ein. Seine programmatischen Ausstellungen wie "New York in Europa" fanden internationale Beachtung. Außerdem war es dem gebürtigen Oberschlesier ein Herzensanliegen, sich für die Kunst aus Osteuropa engagieren.
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| Winfried Scharlau
starb am 07.12.2004 |
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Der Journalist und frühere Moderator des ARD- "Weltspiegels", Winfried Scharlau, starb am 07.12.2004 im Alter von 70 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Hamburg.
Scharlau war als Chef des NDR-Landesfunkhauses im September 1998 ausgeschieden, hatte danach aber den "Weltspiegel" bis Ende April 2000 weiter moderiert. Der promovierte Historiker und frühere ARD-Korrespondent in Vietnam, Hongkong und Washington hatte sich auch im Ruhestand mit Asien beschäftigt. Neben seinen Berichten über spektakuläre Ereignisse wie den Machtwechsel auf den Philippinen im Jahre 1986 wurden vor allem seine Reportagen über den Alltag der Menschen geschätzt. 1993 wurde Scharlau Direktor des NDR-Landesfunkhauses in Hamburg. Fünf Jahre lang bestimmte er mit rund 100 Mitarbeitern die Geschicke der Hörfunk- und Fernsehprogramme. 1998 wurde er von Dagmar Reim abgelöst und verabschiedete sich in den Ruhestand.
Zuletzt war im NDR Scharlaus zweiteilige Dokumentation "Maos letzte Schlacht" über die chinesische Kulturrevolution zu sehen.
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| Maria Perschy
starb am 03.12.2004 |
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Die österreichische Filmschauspielerin Maria Perschy starb am 03.12.2004 in Wien an Krebs.
Mit 17 Jahren erhielt sie ersten Schauspielunterricht am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, wo unter anderem auch Susi Nicoletti ihre Lehrerin war. Diese verhalf ihr zu einem Vertrag bei den Bavaria Filmstudios. Durch den Film "Nasser Asphalt" (mit Horst Buchholz) wurde die internationale Filmwelt auf sie aufmerksam. Es folgten Engagements in Großbritannien, Frankreich und Hollywood.
Den internationalen Durchbruch schaffte sie an der Seite von Rock Hudson mit "Ein Goldfisch an der Angel". Danach war sie in zahlreichen deutschen, italienischen und amerikanischen Filmen zu sehen, unter anderem mit Pierre Brice und Hans-Joachim Kulenkampff.
Bei Dreharbeiten in Spanien wurde sie durch einen Feuerunfall schwer verletzt und war längere Zeit an das Bett gefesselt. Nach der Genesung kehrte sie nach Wien zurück, wo sie für kleinere Theater (z. B. Vienna English Theatre, Stadttheater Berndorf) und fürs Fernsehen (Tatort, Ringstraßenpalais) arbeitete.
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| Kevin Coyne
starb am 02.12.2004 |
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Der Rockmusiker und Autor Kevin Coyne verstarb am 02.12.2004 an einem Lungenleiden. Er starb am Donnerstag im Alter von 60 Jahren in Nürnberg, wie die Stadt mitteilte. Geboren am 27. Januar 1944 im mittelenglischen Derby, begann Kevin Coyne im Alter von 13 Jahren Blues, Rhythm and Blues und Rock'n Roll zu spielen. Er besuchte die Kunsthochschule seiner Heimatstadt und arbeitete anschließend als Sozialarbeiter und Kunsttherapeut. 1969 siedelte er nach London über.
Mit seiner Gruppe Siren erregte er internationales Aufsehen und feierte mit seinem Doppelalbum "Majorie Razorblade" Publikumserfolge. 1985 ließ sich Kevin Coyne in Nürnberg nieder. 1988 sorgte er mit seiner Band in dem ständig ausverkauften Musical "Linie 1" im Nürnberger Schauspielhaus für Furore.
Vier Jahre später erhielt er den Preis für Kunst und Wissenschaft der Stadt. Seine neue CD "Live rough and more" kommt am 10.12.2004 auf den Markt.
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| Alicia Markowa
starb am 02.12.2004 |
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Die englische Primaballerina des klassischen Balletts, Alicia Markowa verstarb am 02.12.2004 in Bath an einer Gehirnblutung.
Alicia Markowa wurde als Lillian Alicia Marks als Kind irisch-jüdischer Eltern Eltern am 1. Dezember 1910 in London geboren. Im Alter von acht Jahren erhielt sie Ballettunterricht und wurde einige Jahre später von Djagilew entdeckt. Er engagierte die 14-jährige für seine Ballets Russes und ging mit ihr durch ganz Europa auf Tournee. Sie war damals das jüngste Mitglied in seinem Ballett-Ensembles. Er war es auch der ohne ihre Zustimmung ihren Namen in Markowa änderte, da sie als Nicht-Russin einen russischen Namen brauchte.
Nach Djagilews Tod kehrte sie 1929 nach England zurück. In der Folgezeit tanzte sie bei dem Ballet Rambert und dem Vic Wells Ballet. Später gründete sie zusammen mit Anton Dolin, mit dem sie schon bei den Ballets Russes und dem Vic Wells Ballet zusammengearbeitet hatte, das Markowa-Dolin Ballet. Zwischen 1938 und 1946 tanzte sie, mit einigen kurzen Unterbrechungen, am American Ballet Theater. Nach dem zweiten Weltkrieg war sie eine Mitbegründerin des Festival Ballets.
1963 verlieh ihr Königin Elisabeth II. den Titel Dame Alicia. Im gleichen Jahr setzte sie sich als Tänzerin zur Ruhe. Trotz ihres Ruhestandes arbeitete sie jedoch weiter als Ballettlehrerin. Von 1963 bis 1970 arbeitete sie an der Metropolitan Opera in New York. Ihre Autobiographie betitelte Markowa mit der Überschrift "Giselle and I".
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| Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld
starb am 01.12.2004 |
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Prinz Bernhard, der Vater der niederländischen Königin Beatrix, starb am 01.12.2004 im Alter von 93 Jahren in einem Krankenhaus in Utrecht an Krebs.
Bernhard zur Lippe-Biesterfeld wurde 1911 in Jena geboren und heiratete 1937 Prinzessin Juliana, die spätere Königin. Juliana war im März 2004 im Alter von 94 Jahren gestorben. Das Paar hat vier Töchter, Beatrix ist die älteste. Prinz Bernhard, der nach dem Tad seiner Frau alleine auf Schloss Soestijk lebte, gehörte zu den beliebtesten Mitgliedern der niederländischen Königsfamilie. |
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| Philippe de Broca
starb am 26.11.2004 |
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Der französische Filmregisseur Philippe de Broca, ein Meister flotter Abenteuerfilme und Gaunerkomödien starb am 26.11.2004 im Alter von 71 Jahren im Krankenhaus an Krebs.
In Algerien arbeitete der 1933 in Paris geborene und aus einem französischen Kleinadel stammende Broca im Krieg als Kameramann, ehe er als Assistent Claude Chabrols das Rezept für seinen späteren Erfolg fand: den genial durchkomponierten Witz.
Schon sein von Chabrol finanzierter erster Streifen "Liebesspiele" (1959) gewann in Berlin einen "Silbernen Bären" und den Preis der Deutschen Filmkritik. Er hatte Erfolge wie "Abenteuer in Rio", "Le Magnifique" und "Cartouche - Rächer der Armen" gedreht, den großen Durchbruch brachte 1961 "Cartouche der Bandit". Broca arbeitete in seiner 40-jährigen Karriere mit Stars wie Yves Montand, Philippe Noiret, Catherine Deneuve und Jeanne Moreau zusammen. Mit Jean-Paul Belmondo drehte er mehrere Filme, in denen er das komische Talent des Schauspielers berühmt machte. |
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| Arthur Hailey
starb am 24.11.2004 |
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Der britische Bestseller-Autor Arthur Hailey starb 84-jährig am 24.11.2004 an einem Schlaganfall in seinem Haus in Lyford Cay auf den Bahamas.
Berühmt wurde Hailey mit dem Bestseller "Hotel" in den 60er Jahren, der 1967 für das Kino und 1985 als Serie für das Fernsehen verfilmt wurde. 1968 folgte der Roman "Airport". Hailey begann in den 50er Jahren, Kurzgeschichten und Drehbücher zu schreiben. Seine Werke wurden wegen ihrer Mischung aus Fakten und Romanelementen als "Faction" bekannt. Er schrieb 170 Romane mit einer weltweiten Gesamtauflage von mehr als 200 Millionen Exemplaren.
Hailey hinterlässt seine Frau Sheila und sechs Kinder.
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| Aurelio Malfa
starb am 23.11.2004 |
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Der Schauspieler Aurelio Malfa, bekannt aus der ZDF-Serie "Unser Charly", verstarb am 23.11.2004 im Alter von 62 Jahren in Berlin.
Der gebürtige Italiener war Ende August ins Koma gefallen, aus dem er nicht mehr erwachte. Malfa spielte seit der zweiten Staffel 1996 die Rolle des fürsorglichen Tierpflegers Rodolfo Lombardi in der Auffangstation der Tierarztpraxis am Berliner Wannsee. |
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| Uwe Scholz
starb am 21.11.2004 |
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Uwe Scholz, deutscher Choreograf und Ballettdirektor verstarb am 21.11.2004 an einer akuten Lungenentzündung.
Scholz wurde von 1973 bis 1979 in Stuttgart bei John Cranko und Marcia Haydée ausgebildet und bekam dort 1980 auch seinen ersten festen Choreografie-Vertrag. Zwei Jahre später wurde er zum ersten "Ständigen Choreographen" am Stuttgarter Ballett berufen.
Am Opernhaus Zürich war Scholz von 1985 bis 1991 engagiert. Bei Antritt seines Amtes war er mit 26 Jahren der bis dahin jüngste Leiter eines europäischen Tanzensembles.
Von 1991 bis zu seinem Tod war er Chef-Choreograf der Oper Leipzig. Im Jahr 1993 wurde er zum Professor an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ernannt. Außerdem gehörte er zu den Begründern der Freien Akademie der Künste zu Leipzig.
Scholz wurde vor allem mit sinfonischen Balletten bekannt und erhielt unter anderem den Deutschen Tanzpreis.
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| Terry Melcher
starb am 21.11.2004 |
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Terry Melcher, der Hits wie "Kokomo" und "Mr. Tambourine Man" produzierte, verstarb am 21.11.2004 im Alter von 62 Jahren an Krebs.
Melcher, Sohn von Doris Day aus ihrer ersten Ehe mit Posaunisten Al Jordan, schrieb zahlreiche Hits und betätigte sich auch als Musikproduzent für für die Beach Boys, Ry Cooder und die Byrds. 1988 bekam er für „Kokomo“ eine Golden Globe Nominierung. Zusammen mit seiner Mutter führte Melcher nebenbei auch noch ein Hotel im kalifornischen Carmel. Für sie produzierte er ihre Fernsehshow "The Doris Day Show" und er managte die Wohltätigkeitsarbeit seiner Mutter.
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