254 Nachruf-Meldungen seit 1. Mai
2004 © 2004
by nekrolog.info
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| Jean Lefebvre
starb am 08.07.2004 |
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Der am 3. Oktober 1919 in Nordfrankreich geborene Jean Lefebvre verstarb am 08.07.2004 in Marrakesch an einem Herzversagen. Seine Karriere begann er in Pariser Kabarett-Theatern und wurde in den 50er-Jahren durch Nebenrollen in Filmen an der Seite von Louis de Funès und Robert Lamoureux bekannt. Die erfolgreiche Kinoserie "Gendarmen von Saint-Tropez" in den 60er und 70er Jahren, wo er den naiven Deppen vom Dienst darstellte, war eine hervorragend gespielte Charakterrolle.
1954 war er an der Seite von Simone Signoret in "Die Teuflischen" zu sehen, 1958 drehte er mit Hildegard Knef "Das Mädchen von Hamburg".
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| Vlado Kristl
starb am 07.07.2004 |
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Der Filmemacher, Maler und Dichter Vlado Kristl ist am 07.07.2004 im Alter von 81 Jahren in München gestorben. Der in Zagreb geborene und seit Jahrzehnten in Deutschland lebende Künstler galt als "Anarchist der Fantasie". Mit Filmen wie "Der Damm" oder "Der Brief" hatte Kristl großen Anteil am "Neuen deutschen Film". Radikal und konsequent hatte er sich zeitlebens allem Kommerziellen widersetzt. Der am 24.01.1923 geborene experimentierte bei seinen Filmen, die ohne jeden Bezug zueinander standen und erst durch Montage und Schnitt diesen Bezug herstellten. Kristls Filme waren an den Kinokassen wenig erfolgreich. Auch in späteren Werken wie "Film oder Macht" und "Obrigkeitsfilm" stand er für Subversion und gegen alle historischen Konventionen der Filmerzählung. Eine der letzten größeren Arbeiten war 1998 der Streifen "Der letzte Klon". Filmkenner lobten vor allem seine Radikalität und Konsequenz, die bedeutender war als viele seiner einzelnen Produktionen. Kristl, der auch Bilder malte, schrieb außerdem Gedichtbände und Prosastücke. |
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| Ettore Cella
starb am 06.07.2004 |
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Der Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Ettore Cella ist im Alter von 90 Jahren in der Schweiz gestorben. Er wurde am 12. September 1913 als Sohn italienischer Immigranten in Zürich geboren und wirkte an über 320 Filmen und Stücken mit und gilt als der "Große alte Mann" des Schweizer Films.
Seinen ersten Auftritt hatte Ettore in einer Tolstoj-Aufführung. Als Schauspieler und Assistent lernte er das Regiehandwerk und inszenierte unter anderem Opern von Donizetti. Daneben übersetzte er zeitgenössische Dramen und Prosa aus dem Italienischen, Französischen und Spanischen. Als 1953 das Schweizer Fernsehen startete, war Cella mit dabei. Er führte Regie in den Abteilungen Dramatik sowie Kinder und Jugend, wobei das Monokel bei der Regiearbeit sein Markenzeichen war.
Im Kino zu sehen war er in den Klassikern Bäckerei Zürrer(1957), in der Dürrenmatt-Verfilmung Es geschah am hellichten Tag (1958), zudem in Café Odeon(1959), Bill Diamond (1999) und Utopia Blues (2001). Zuletzt spielte er in Sternenberg (2004) mit Stephanie Glaser ein Ehepaar. Dazu spielte er in Fernsehserien wie Salto Mortale (1968) und Lüthi und Blanc (2000-2001) sowie im Fernsehfilm Big Deal (2002).
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| Alois Sonnenmoser
starb am 06.07.2004 |
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Der frühere Chef von ABB Schweiz, Alois Sonnenmoser, ist in seinem 65. Lebensjahr an einer langen Krankheit gestorben, wie die Familie und ABB bekannt gaben. 1997 wurde er Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz. Von 1997 bis 2001 war Sonnenmoser als Nachfolger von Edwin Somm Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz.
Der gelernte Mechaniker Sonnenmoser trat 1964 als Konstruktionsingenieur für Wärmetechnik in die Dienste der mittlerweile in der ABB aufgegangenen BBC (Brown Boveri Company) ein. Bis 1986 stieg seine Anerkennung und ihm wurde die Verantwortung für die Bereichsleitung Stromerzeugung übertragen. Sonnenmoser wurde 1988 Mitglied der Geschäftsleitung von ABB Schweiz und war verantwortlich für den Bereich Industrie, Gebäudetechnik und Verkehr. Am 1. April 1997 wurde er Vorsitzender der Geschäftsleitung und zugleich Präsident des neu geschaffenen Fachhochschulrats der Fachhochschule Technik. Im März 2001 wechselte er in den ABB-Gesamtkonzern wo er wenige Monate später altershalber zurück trat.
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| Eric Douglas
starb am 06.07.2004 |
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Eric Douglas, jüngster Sohn von Hollywoodstar Kirk Douglas, ist am 06.07.2004 tot in seinem New Yorker Appartement aufgefunden worden. Nach US-Medienberichten entdeckte eine Putzfrau die Leiche des 46-Jährigen. Polizeiangaben zufolge gab es keine Hinweise auf ein Verbrechen.
Der Halbbruder von Schauspieler Michael Douglas wurde wegen Drogendelikten und Alkoholproblemen mehrmals verhaftet und in Entzugskliniken eingewiesen. Der Jüngste von Kirk Douglas' vier Söhnen spielte gelegentlich in Film- und Fernsehproduktionen mit, jedoch ohne den Ruhm seines Halbbruders Michael und seines Vaters zu erlangen. Das Branchenblatt "Daily Variety" berichtete im vergangenen Jahr, Eric Douglas sei "arbeitsunfähig" und leide unter "ernsten Behinderungen", nachdem er 1999 infolge von Medikamentenkonsum einen Herzstillstand erlitten hatte und acht Tage im Koma lag. Seitdem hatte er Schwierigkeiten beim Gehen und Sprechen. In einem Interview mit der Zeitung "New York Daily News" hatte Eric Douglas gesagt, dass ihm der Ruhm und Erfolg seines Bruders und seines Vaters zu schaffen mache.
Er werde den Erwartungen der Familie nicht gerecht. Als jüngster Sohn einer berühmten Familie habe er "immer das Gefühl, mich mit ihnen vergleichen zu müssen".
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| Bernd Pfarr
starb am 06.07.2004 |
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Der Cartoonist Bernd Pfarr, geboren 1958, verstarb am 06.07.2004 nach schwerer Krankheit im Alter von 46 Jahren. Er studierte an der Hochschule für Gestaltung und zeichnete seit 1978 Cartoons und Illustrationen für verschiedene Zeitschriften und Verlage, unter anderem für "Stern" und das "Zeit-Magazin".
Außerdem illustrierte er zahlreiche Bücher und Buchtitel, unter anderem die Erich-Kästner-Gesamtausgabe, die Hermann-Kesten-Ausgabe oder sein letztes Werk Elke Heidenreichs Kinderbuch "Sonst noch was". 1998 erhielt er den Max und Moritz Preis. 2003 bekam er für das Buch "Wenn Tiere verreisen" hervorragende Kritiken. Das Wilhelm-Busch- Museum stellte Pfarrs Comic-Bilder unter dem Titel "Komische Kunst" 2004 aus. Pfarr lebte mit seiner Frau und seinem Sohn in Südfrankreich. |
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| Thomas Klestil
starb am 06.07.2004 |
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Der österreichische Bundespräsident Dr. Thomas Klestil, geboren am 4. November 1932 in Wien, starb am 6. Juli 2004 in der Klinik an einem Totalversagen aller Organe. Bereits in den vergangenen Jahren hatten Klestil Gesundheitsprobleme geplagt: 1996 musste er nach einer schweren Lungenentzündung seine Amtsgeschäfte mehr als fünf Monate lang ruhen lassen. Im gleichen Jahr erlitt er eine Lungenembolie, 2003 erneut eine Lungenentzündung. Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit stand Dr. Klestil bis zuletzt am politischen Parkett. Dr. Thomas Klestil war seit 1992 Bundespräsident von Österreich. Mit ihm hat Österreich einen ihrer ganz großen Staatsmänner verloren. Nach Bekanntgabe von Klestils Tod setzte das österreichische Bundesheer alle Fahnen im Land auf Halbmast. Beim Staatsbegräbnis kamen alle aus dem In und Ausland um Dr. Klestil die letzte Ehre zu erweisen. Nekrolog lesen... |
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| Andrian Grigoryevich Nikolayev
starb am 03.07.2004 |
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Am Samstag den 03. Juli 2004 starb der dritte russische Kosmonaut Andrian G. Nikolayev im Alter von 74 Jahren. Nikolayev war jener Astronaut, der Yuri Gagarin und German Titov mit Vostok-3 als dritter Sowjet-Kosmonaut (1962) ins All folgte und 1970 mit Vitali Sevastyanov an Bord von Soyuz-9 einen 18-tägigen Rekord aufstellte, in welchem die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper erforscht wurde.
Nach der Rückkehr zur Erde wurden bei den Kosmonauten enorme Schwächebeeinträchtigungen festgestell – ein Phänomen, das später als Nikolayev-Effekt bekannt wurde. Dieses Experiment demonstrierte, dass in der Schwere-losigkeit eine schnelle Muskelreduktion einsetzt – eine damals neue Erkenntnis, die dazu führte, dass in späteren längeren Missionen Trainingsgeräte mitgenommen wurden um der Muskelreduktion entgegenzuwirken.
Nikolayev heiratete 1963 die "erste Frau aus dem Weltraum", die Kosmonautin Valentina Tereskova, die mit Vostok-6 (1963) als erste Frau ins Weltall geflogen war...
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| Sophia de Mello Breyner Andresen
starb am 02.07.2004 |
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Die portugiesische Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen, geboren am 06.11.1919 in Porto, ist am 02.07.2004 in Lissabon verstorben.
De Mello zählte zu den größten Autorinnen Portugals. Ihren ersten Gedichtband "Poesia" veröffentlichte sie 1944. Bis zu Ihrem Tod schrieb sie insgesamt 37 Gedichtbände, ein Theaterstück, Romane und Kinderbücher. Ihre Gedichtsbände wurden zu einer dreibändigen Gesamtausgabe unter dem Titel "Obra Poética" zusammengefasst. Zu ihren bekanntesten Werken zählen "Dia do Mar" (Meerestag),"Livro Sexto", "O nome das coisas" (Der Name der Dinge) oder "Ilhas" (Inseln). Sophia de Mello Breyner Andresens war beteiligt am Widerstand gegen den Faschismus und gehörte zu den Gründungsmitgliedern eines nationalen Unterstützungskomitees für politische Gefangene.
Sie wurde bereits 1964 mit dem Grande Prémio da Sociedade Portuguesa de Escritores ausgezeichnet und erhielt schließlich neben zahlreichen portugiesischen und europäischen Auszeichnungen im Jahr 1999 den Prémio Camões Preis, die höchste literarische Auszeichnung ihres Landes. Die strenggläubige Katholikin war Mutter von fünf Kindern. |
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| Marlon Brando
starb am 01.07.2004 |
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Die Hollywood-Legende Marlon Brando, geboren am 03.04.1924 in Omaha (Nebraska/USA) starb am Donnerstag den 01.07.2004 im Alter von 80 Jahren an einer Lungenembolie. Der weltbekannte Schauspieler litt seit einigen Jahren an Übergewicht, Herzproblemen und anderen Gebrechen...
Marlon Brando gilt als Hollywoods unverwechselbarste Figur. Mit seiner oft spannungsgeladenen Art der Charakterdarstellung beeinflusste und prägte er Generationen von Schauspielern. Das Time Magazin schrieb in den letzten Jahren auf der Titelseite über Marlon Brando: "Sein Schatten liegt über jeder Schauspielklasse in Amerika, praktisch über jedem Film, den wir sehen. Allerdings hat auch keine andere Person von seiner Bedeutung und seinem kulturellen Einfluss eine Handvoll unvergesslicher Darbietungen mit so vielen (persönlichen) Peinlichkeiten ergänzt". Nekrolog lesen...
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| Peter Barnes
starb am 01.07.2004 |
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Der US-Drehbuchautor, Produzent und Regisseur von zahlreichen be-kannten Filmen (Oscar- u. Emmy-Auszeichnungen und Nominierungen) verstarb am 1. Juli 2004 73jährig an den Folgen eines schweren Herzinfarktes. Barnes liebte und verfasste skurril-schwarze Komödien wie "Uhrwerk Orange" oder "if" und schrieb die Drehbücher zu "Alice im Wunderland" (1999) oder für das zweiteilige Film-Epos "Arche Noah" (1999) mit James Coburn und Jonathan Cake. Auch die Filme "In den Fängen des FBI", "Stimmen aus der Schattenwelt" (1999) und die TV-Serie "Merlin" stammen aus seiner Feder.
Zu seinen ersten Drehbüchern zählte der Krimiklassiker "Whisky zuviel" aus dem Jahr 1959. |
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| Thomas Zereske
starb am 30.06.2004 |
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Der zweimalige deutsche Kanu-Weltmeister Thomas Zereske ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 38 Jahren an Leukämie verstorben. Der Canadier-Fahrer gewann bei Welttitelkämpfen insgesamt neun Medaillen und nahm viermal an den Olympischen Spielen teil. Im Zweier-Canadier war er mehrere Jahre lang Partner des Deutschen Christian Gille, der sich für die bevorstehenden Olympischen Spiele in Athen qualifiziert hat.
Nach seiner aktiven Laufbahn war Thomas Zereske als Drachenbootfahrer und Trainer im Drachenbootsport erfolgreich. Im Gedenken an Zereske werden die Kanuten einen Thomas-Zereske-Ehrenpreis stiften, der erstmals bei den deutschen Meisterschaften im September 2004 im Canadier-Einer über 500 m vergeben werden soll.
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| Hermann Moos
starb am 30.06.2004 |
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Die Radwelt trauert um Hermann Moos. Der Gründer und Organisator des Frankfurter Rennens "Rund um den Heninger Turm" starb im Alter von 79 Jahren an einer Lungenembolie. Zuletzt leitete der Bauunternehmer am 10. Juni das Gedächtnis-Rennen zu Ehren seines vor zwei Jahren verstorbenen Bruders Erwin. Mit der Gründung der "Gesellschaft zur Förderung des Radsports" hatten die Moos-Brüder 1961 die Grundlage für den Frankfurter Rad-Klassiker gelegt, der ein Jahr später erstmals ausgetragen wurde. Das Traditionsrennen entwickelte sich zur hochkarätigen Eintagesveranstaltung in Deutschland, bei der auch Stars wie Jan Ullrich anwesend waren.
Der mit Leib und Seele dem Radsport verschriebene Hermann Moos war auch maßgeblich daran beteiligt, dass die Bahnrad-Weltmeisterschaften 1966 und der Start der Tour de France 1980 nach Frankfurt geholt wurden. Erst in den vergangenen Jahren hatte er sich zurückgezogen und die Organisation des Henninger Turm-Rennens in die Hände seines Sohnes Bernd gelegt und das Amt als Vorsitzender an Charly Brech übergeben.
In Zusammenarbeit mit dem Sportjournalisten Helmer Boelsen schrieb er das Buch "Zwei Brüder auf dem Tandem - ein Leben für den Radport".
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| Freddy V. Iversen
starb am 29.06.2004 |
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Der aus Dänemark stammende TV-Regisseur Freddy V. Iversen, Präsident der Österreichisch-Dänischen Gesellschaft, ist am 29.06.2004 überraschend gestorben.
Iversen war für den ORF von 1986 bis 1994 als Regisseur des TV-Auslandsmagazins "Hello Austria, hello Vienna", das in Österreich auf TW 1 zu sehen war, tätig. Mit großem Engagement kümmerte sich Iversen auch um die Vereinigung ehemaliger "Wiener Kinder", die nach dem Krieg bei Pflegeeltern in Dänemark Aufnahme gefunden hatten. Iversen arbeitete zusätzlich in einem Verein, der das Ziel hat, die kulturellen Kontakte zwischen Österreich und den nordischen Ländern zu verstärken und ein Kulturinstitut zu gründen.
"Er war einer der bekanntesten dänischen Österreicher oder österreichischen Dänen", heißt es in dem Nachruf.
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| Arik Lavi
starb am 29.06.2004 |
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Am 29.06.2004 starb Arik Lavi im Alter 77 Jahren im Beilinson Spital nach einer schweren Krankheit. Durch eine Schauspielausbildung in den USA wurde Lavi mit seiner Präsenz und sonoren Stimme einer der bekanntesten Entertainer Israels.
Sein bekanntestes Lied war "Hasela Ha'adom" - der rote Felsen. Dieses Lied war in den 50er Jahren das Synonym für die jordanische Stadt Petra, in die israelische Jugendliche gelangen wollten. Das Lied hätte eine Warnung vor der Gefahr sein sollen und wurde ein archaischer Hit.
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