[ Home ]



254 Nachruf-Meldungen seit 1. Mai 2004     © 2004 by nekrolog.info 
  Fred LaRue starb am 27.07.2004
Fred LaRueFred LaRue, Mitarbeiter Nixons und wahrscheinlicher Watergate-Aufdecker ist am 27.07.2004 in einem Motel in der Ortschaft Biloxi (Mississippi) tot aufgefunden worden. LaRue wurde Zeit seines Lebens als "die Quelle" bezeichnet, die unter dem Namen "Deep Throat" (Tiefer Schlund) die Reporter der "Washington Post", Bob Woodward und Carl Bernstein, mit Informationen über den Watergate-Skandal versorgte und diesen so an die Öffentlichkeit brachte. Die beiden Reporter hatten 1972 als erste den Einbruch in das Hauptquartier der Demokraten im Watergate-Hotel in Washington mit der Nixon-Regierung in Zusammenhang gebracht.

Die Berichterstattung trug 1974 zum Rücktritt des Präsidenten bei und LaRue war 1975 für seine Rolle im Watergate-Skandal zu einer Haftstrafe von viereinhalb Monaten Gefängnis verurteilt worden. LaRue hatte erst kürzlich wieder bestritten, "Deep Throat" gewesen zu sein. Woodward hat angekündigt, das Geheimnis nach dem Tod seines damaligen Informanten zu lüften. Es wird jedoch angenommen, dass sich hinter "Deep Throat" keine Einzelperson, sondern eine Reihe von Leuten verbargen.

  Alexander Hammid starb am 26.07.2004
Alexander HammidDer am 17.12.1907 in Linz geborene Alexander Hammid ist am 26.07.2004 in seiner Wohnung in New York an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben.

Nach einem Architekturstudium drehte Hammid den pronazistischen Dokumentationsfilm "Crisis" über die Sudetendeutsche Partei und musste nach wochenlangem Verstecken über Paris in die USA flüchten.

1942 heiratete er die US Avantgardefilm-Pionierin Maya Deren und arbeitete mit ihr bei legendären Filmen zusammen, die die Avantgardefilm-Bewegung nachhaltig prägte. In den 50er Jahren war er für die UNO als Dokumentarfilmer tätig. Aufsehen erregte er mit Projektionen bei Ausstellungen und gilt als Pionier des IMAX-Verfahrens. 1964 führte er Regie bei der Dokumentation "To Be Alive!" die mit einem Oskar ausgezeichnet wurde.

Die österreichische Filmemacherin Martina Kudlacek drehte 1998 eine Dokumentation unter dem Titel "aimless walk - Alexander Hammid" über den österreichischen Fotografen und Filmemacher.

  Piero Piccioni starb am 24.07.2004
Piero PiccioniDer italienische Filmkomponist Piero Piccioni, ist im Alter von 82 Jahren in Rom gestorben.

Piccioni kam in Turin zur Welt und war in den späten 30er Jahren zunächst als Jazzpianist tätig. Die Musik von "Bell'Antonio" mit Marcello Mastroianni und Claudia Cardinale, "Anima Nera" mit Roberto Rosselini oder "Mimi, in seiner Ehre gekränkt" von Lina Wertmüller, waren seine Werke. Er war verantwortlich für die Musik von etwa 89 Filmen, darunter "Ab in den Knast", "Adua und ihre Gefährtinnen", "Aktion Todesmole", und "Auf ihr Wohl Herr Interpol".

  Carlos Paredes starb am 23.07.2004
Carlos ParedesDer portugiesische Komponist und Gitarren-Virtuose Carlos Paredes, geboren am 13.02.1925 in Coimbra (Portugal) ist tot. Er starb am 23.07.2004 im Alter von 79 Jahren in einem Pflegeheim in Lissabon an den Folgen einer Rückenmarkschädigung.Der Meister der zwölfsaitigen portugiesischen Gitarre litt seit 1993 an Muskelschwund und konnte seitdem nicht mehr spielen.

Carlos Paredes stammte aus einer Musikerfamilie und begann mit vier Jahren die portugiesische Gitarre zu lernen. Der Musiker war unter anderem für seine Kompositionen für die 1999 gestorbene "Fado-Göttin" Amália Rodrigues bekannt. Paredes, der 1957 seine erste Schallplatte aufnahm, hatte die portugiesische Gitarre weltberühmt gemacht. Sie galt lange Zeit lediglich als Begleitinstrument des "Fado". Zu einer Art zweiten Nationalhymne in seinem Land wurde eines seiner bekanntesten Stücke "Verdes anos" (Grüne Jahre). Unter der Salazar-Diktatur (1926-1974) musste Paredes wegen kommunistischer Aktivitäten 20 Monate ins Gefängnis. Auch außerhalb von Portugal nahm seine Bekanntheit zu, er schrieb zu zahlreichen Filmen die Musik.

Eine Auswahl seiner Werke erschien 1977 unter dem Titel "Meister der Portugiesischen Gitarre" . Sechs Jahre später entstand das Album "Concerto em Frankfurt" in Frankfurt und 1990 wurde Paredes Album "Dialogues" veröffentlicht.

  Serge Reggiani starb am 23.07.2004
Serge ReggianiDer am 22.05.1922 geborene französische Sänger und Schauspieler Serge Reggiani ist im Alter von 82 Jahren in seiner Pariser Wohnung an einem Herzstillstand gestorben, teilte seine Agentin Liliane Bouc in Paris mit.

Der aus Italien stammende Künstler war als Achtjähriger mit seiner Familie nach Frankreich gekommen und nahm später die Staatsbürgerschaft seines neuen Heimatlandes an. Er spielte zusammen mit Simone Signoret in dem Film "Goldhelm" "Casque d'Or" von Jacques Becker. Bekannte Schauspieler mit denen er spielte, waren unter anderem Alain Delon, Claudia Cardinale und Burt Lancaster.

Reggiani war in Frankreich jedoch auch Chansonnier und nahm in den sechziger und siebziger Jahren mehr als 100 Lieder auf, darunter "Les Loups sont entrés dans Paris" "Ma Liberté" und "Sarah". Reggiani begann mit vertonten Texten von Boris Vian. Georges Moustaki schrieb einige seiner besten Chansons für ihn.

  Hans F. Reisch starb am 23.07.2004
Hans F. ReischDer 1907 geborene Hans F. Reisch verstarb am Freitag den 23.07.2004 in Kufstein.

Der Gründer der österreichischen "Spar" Lebensmittelkette schloss sich 1932 in Holland mit Lebensmittel Einzel und Großhändlern zusammen um ihre Kapazitäten zu bündeln. 1954 gründete er die "Spar Österreich" - gemeinsam mit rund 100 Kaufmannsfamilien aus Tirol und dem Salzburger Pinzgau. Die zehn Großhandlungen schlossen sich zur Spar Österreichische Warenhandels-AG zusammen, mittlerweile war "Spar" österreichweit vertreten. Spar Österreich ist nach fünfzig Jahren mit einem Jahresumsatz von zuletzt 4,34 Mrd. Euro und 32.000 Mitarbeitern nach Rewe Austria knapp Nummer zwei unter den Supermarktketten in Österreich.

Der Spar-Pionier, Vater von vier Kindern, war mit seiner Frau Clementine fast siebzig Jahre lang verheiratet.

  Sacha Distel starb am 22.07.2004
Sacha DistelDer französische Chanson-Sänger und Komponist Sacha Distel, der für seine leicht rauchige Stimme bekannt war, starb am Donnerstag im Alter von 71 Jahren nach langer Krankheit nahe Saint-Tropez an der Cote d'Azur, teilte die Gendarmerie von Rayol-Canadel mit. Während der 60er Jahre war er mit der Filmdiva Brigitte Bardot liiert. Distel ("Du bist die Sonne meines Lebens, du bist die Sonne meiner Tage") spielte auch in Filmen mit.

Insgesamt spielte der große Charmeur annähernd 200 Titel in English, Italienisch, Spanisch und deutschen Liedern. Einer seiner erfolgreichsten Hits war "Scoubidou", mit dem Distel 1958 seinen Durchbruch hatte. Seine erfolgreichste Zeit war 1960 bis 1970. Mitte der 90er Jahre kehrte er zur Jazz-Gitarre zurück. Im Pariser Künstlerviertel Saint-Germain-des-Pres der Nachkriegszeit war Distel der Begleiter der Chansonette Juliette Greco gewesen und galt als der beste französische Jazz-Gitarrist. Aus dieser Zeit stammt auch sein Album "My Guitar and all that Jazz."

Mitte der 80er Jahre verursachte er einen schweren Unfall mit seinem Porsche bei dem eine mitfahrende Kollegin so schwer verletzt wurde, dass sie behindert blieb und ihren Beruf aufgeben musste. Er selbst überstand dann eine schwere Krebserkrankung. Obwohl es ruhiger um ihn geworden war, feierte Distel noch lange mit Liedern von Frank Sinatra, Duke Ellington und Glenn Miller auf der Bühne Erfolge.

  Bodo Hauser starb am 22.07.2004
Bodo HauserDer Journalist Bodo Hauser ist an einer Lungenembolie im Alter von 58 Jahren gestorben. Der studierte Jurist war durch den Spruch "Noch Fragen, Kienzle?" in den 90er Jahren in der Sendung "Frontal" bekannt geworden. Er moderierte die Sendung mit dem ehemaligen ZDF-Auslandschef Kienzle, wo sich beide geistreich-pointierte Streitgespräche lieferten. Das 1995 erschienene Buch "Noch Fragen Kienzle? Ja Hauser! Der offizielle deutsche Meinungsführer" hielt sich zehn Monate auf den Bestsellerlisten.

ZDF-Intendant Markus Schächter würdigte Hauser als "herausragenden Vollblutjournalisten", dessen Arbeit von hohem Verantwortungsbewusstsein geprägt gewesen sei. Seine persönliche Handschrift habe ihn zu einem der populärsten Journalisten Deutschlands gemacht. Phoenix-Programmgeschäftsführer Klaus Radke sagte, Hauser habe das Profil des Senders entscheidend geprägt.

"Frontal" endete nach 290 Sendungen im April 2001, da Kienzle in Rente ging und Hauser sich keinen anderen Partner vorstellen konnte. Seit Mai 2001 arbeitete Hauser als Phoenix-Programmgeschäftsführer, wo er unter anderem die Sendungen "Unter den Linden", "Die Politikgespräche auf dem Petersberg" und das Forum "Pariser Platz" moderierte.
Nekrolog lesen...

  Illinois Jacquet starb am 22.07.2004
Illinois JacquetDer in Louisiana geborene US-Saxofonist Illinois Jacquet ist im Alter von 81 Jahren an Herzversagen gestorben. Schon im Alter von drei Jahren begann er zu musizieren, er wechselte später vom Schlagzeug zum Tenorsaxofon. Schon als Jugendlicher wurde Illinois Mitglied in der Band von Lionel Hampton in Los Angeles. Später spielte er auch in den Orchestern von Cab Calloway und Count Basie. Im Laufe seiner internationalen Karriere spielte Illinois, der Swing, Rhythm und Blues miteinander verknüpfte, mit den Grossen des Jazz zusammen, unter ihnen Louis Armstrong. Schon mit 19 Jahren wurde er berühmt mit einem 80 Sekunden Solo von Hamptons "Flying Home". 1983 rief er sein erstes eigenes großes Orchester ins Leben, die Illinois Jacquet Big Band, mit der er jahrelang in den USA und in Europa auf Tournee war.

1993 holte ihn der Amateur Bill Clinton am Abend von dessen Amtsantritt als US-Präsident zu einer Feier und spielte dort mit ihm. Illinois gab am 16. Juli sein letztes Konzert im New Yorker Lincoln Center. Zu seinen großen Hits zählen "Black Velvet", "Robbins' Nest" und "Port of Rico".

  Jerry Goldsmith starb am 21.07.2004
Jerry GoldsmithDer Hollywood-Komponist und Dirigent Jerry Goldsmith, geboren am 10.02.1929 ist im Alter von 75 Jahren am 21.07.2004 nach langem Kampf an Krebs gestorben.

Er schrieb die Musik für Filmklassiker wie "Star Trek" ("Raumschiff Enterprise") und "Planet der Affen". Goldsmith gewann in seiner Jahrzehnte langen Karriere 1976 einen Oscar für die Filmmusik "Das Omen" und fünf Emmys. Zu den mehr als 100 Filmen, für die er die Musik komponierte, gehören auch "Basic Instinct", "Chinatown", "L.A. Confidential" "Die Mumie" und "Total Recall". Goldsmith, der in Los Angeles geboren wurde, war Schüler des Pianisten Jacob Gimpel und des Filmkomponisten Mario Castelnuovo-Tedesco.

Er hinterlässt seine Witwe Carol, fünf Kinder, sechs Enkel und einen Urenkel.

  Antonio Gades starb am 20.07.2004
Antonio GadesAntonio Gades, eigentlich Antonio Esteve Ródenas, geboren am 16. November 1936 in Alicante, starb am 20. Juli 2004 in Madrid an den Folgen einer Krebserkrankung. Unter seinem Künstlernamen Antonio Gades hatte er mit seinem Flamenco-Ensemble unter anderem spanische Werke wie "Fuenteovejuna" inszeniert und damit auch international große Erfolge gefeiert. Gades wurde insbesondere durch seine Mitwirkung bei "Bluthochzeit", "Carmen" und "der Liebeszauber" bekannt.

Gades wurde in Elda bei Alicante geboren. Er stammte aus einfachen Verhältnissen. Seine Leidenschaft für den Tanz entdeckte Antonio Gades bei einem Besuch einer Tanz-Aufführung, die von der Flamenco-Tänzerin Pilar López geleitet wurde. So lernte Gades zu erst in einer privaten Madrider Tanzschule, später bei der Flamenco-Legende Pilar Lopez. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er im Circus Price in Madrid, wo er auch von einer Flamenco-Tänzerin entdeckt wurde.

1988 hatte er als erster Tänzer den spanischen Nationalpreis erhalten. Sein Flamenco-Ensemble wurde 1999 aufgelöst. Antonio Gades hatte gemeinsam mit dem Filmemacher Carlos Saura Anfang der achtziger Jahre einen internationalen Flamenco-Boom ausgelöst, der bis heute anhält.

  Matthew "Mattie" Stepanek starb am 20.07.2004
Matthew "Mattie" StepanekMatthew "Mattie" Stepanek gehörte zu den erfolgreichsten US-Lyrikern der letzten Jahre. Der junge Dichter litt an der seltenen Erbkrankheit Muskuläre Dystrophie, der er am 20.07.2004 im Alter von 13 Jahren erlag.

Sein erstes Werk "Heartsongs" erreichte binnen weniger Wochen die Spitze der Bestsellerliste. Erst ein kleiner Verlag erklärte sich nach unzähligen Absagen bereit, das Buch zu veröffentlichen. Mattie lag zu dieser Zeit auf Grund unkontrollierbarer Blutungen in seiner Kehle im Sterben. Das Buch, das mit einer Auflage von 200 Stück an Freunde und Verwandte ausgegeben werden sollte, wurde nach einer Pressekonferenz und Hintergrund dieses Buches allerdings zum Bestseller. Erste Gedichte schrieb er schon als Dreijähriger, als sein Bruder, der an derselben Krankheit wie er litt, verstarb. Neben "Heartsongs" wurden in den USA die Bände "Journey Through Heartsongs", "Hope Through Heartsongs", "Celebrate Through Heartsongs" und "Loving Through Heartsongs" veröffentlicht.

Drei dieser fünf Bände schaffte es in die Bestsellerlisten der "New York Times".

  Alfred Hofkunst starb am 17.07.2004
Alfred HofkunstDer geborene Wiener Künstler Alfred Hofkunst ist am Samstag den 17.07.2004 im Alter von 61 Jahren nach einer Krankheit in Cudrefin gestorben. Sein Tod wurde am Sonntag vom Zürcher Galeristen Rudolf Mangisch bekannt gegeben.

Alfred Hofkunst wurde am 30. Dezember 1942 in Wien geboren. 1948 zog er mit seiner Familie nach Zürich. Nach einer Typographen-Lehre arbeitete Hofkunst am Stadttheater Bern. 1965 wurde er freischaffender Künstler und erregte Aufsehen mit seinen Swatch -"Gemüseuhren" "Gu(h)rke", "Verdu(h)ra" und "Bonju(h)r". Das Museum für Kunst und Geschichte zeigte in Freiburg Werke des Tinguely Freundes. Die ausgestellte Bilderserie trug den Titel "Hundert für Jean" welche erstmals in Lausanne zu sehen war. Die inzwischen ebenfalls verstorbene Lebenspartnerin von Jean Tinguely, Niki de Saint-Phalle, hatte die Serie dem Kanton Freiburg geschenkt.

  Billy Mo starb am 16.07.2004
Billy MoDer Trompeter und Schlagersänger Billy Mo ("Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut") ist in einem Krankenhaus in seiner Wahlheimat Hannover an Herzversagen gestorben. Billy Mo, mit bürgerlichem Namen Peter Mico Joachim, wurde am 22. Februar 1923 in Trinidad geboren. Er erhielt ein Stipendium und machte seine Ausbildung als Sänger und Trompeter an der Londoner Musikhochschule. 1956 kam er nach Hamburg und blieb in Deutschland.

Billy Mo, der 1962 den Schlager "Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut", ein Trachtenutensil, besang, wurde damit auf einen Schlag berühmt. Er stürmte damit an die Spitze der Hitparaden. Seine Volksschlager "Wenn die Elisabeth", "Bierdeckel-Polka" oder das "Das Humbta-Täterä" sind weltbekannt. In den 60er Jahren war er ein gern und oft gesehener Gast in Musiksendungen und im Fernsehen. Der Gründer der Big Band "Die Auetaler" war ebenfalls Billy Mo. Im Dezember 2001 war er nach einem Auftritt wegen einer Gehirnblutung zusammengebrochen und musste ins Koma versetzt werden. Mo befand sich seitdem im Wach-Koma und war ein Pflegefall. Seine Frau Sylvia Hartjenstein-Joachim stand ihm während der schweren Krankheit bei und sagte damals: "Mein Mann ist etwas besonderes. Er ist stark, er schafft das". Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er mit seiner Frau in Wunstorf bei Hannover. 2002 hatte er für sein künstlerisches und soziales Engagement das Verdienstkreuz am Bande erhalten. Mo´s Motto " Alles, was man Gutes tut, kommt zehnfach zurück" durfte er durch die Unterstützung seiner Fans, die bis zuletzt Fanpost schickten, auch selbst erfahren.

Geprägt hatte Billy Mo auch seine Mitgliedschaft bei den Freimaurern - einem weltweiten Männerbund, der auf Toleranz und Humanität basiert. Ihrem Ritual entsprechend verabschiedeten sich die Logenbrüder von ihrem verstorbenen Mitglied mit drei Hammerschlägen auf den Sarg und wünschten ihm eine "gute Nacht".

  Nelly Bourgeaud starb am 16.07.2004
Nelly BourgeaudDie in Genf am 29. November 1931 geborene Schauspielerin und Regisseurin Nelly Bourgeaud ist im 73. Lebensjahr in Frankreich nach langer Krankheit gestorben. Sie drehte in ihrem Heimatland die meisten ihrer 45 Filme, darunter "Das Hotel Adlon", "Ein Blatt Liebe" (Originaltitel UNE PAGE D'AMOUR), "Blaue Hefte" (Original LES CAHIERS BLEUS), "Codine" und mit Jean-Paul Belmondo und Catherine Deneuve "Das Geheimnis der falschen Braut". Borgeaud wirkte daneben auch als Theaterregisseurin und inszenierte 1999 im Pariser Théâtre de l´Athénée Maupassants La paix du ménage.

Obwohl Nelly Borgeaud ihre Karriere im Radio und auf den Bühnen der Westschweiz begann, feierte sie ihre größten Erfolge in Frankreich.



Gegangen, aber unvergessen...
[ Monat wählen ]