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30. April bis 01. Januar 2004 © 2004
by nekrolog.info
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| Martin Rickelt
starb am 12.04.2004 |
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Der inzwischen 88jährige Darsteller des beliebten "Onkel Franz" aus der ARD-Serie "Lindenstraße" verstarb am 12. April 2004 und hinterließ mit seinem Tod eine nicht zu schließende Lücke in der längsten Fernsehserie, die je in Deutschland gedreht wurde. Seit 1987 spielte Martin Rickelt dort den zwar etwas rechts angehauchten, aber liebenswerten "Franz Wittich", der zuletzt im Altenheim lebte.
WDR-Intendant Fritz Pleitgen lobte Rickelt als Vorbild für junge Kolleginnen und Kollegen. "Wie er – als überzeugter Demokrat – den unverbesser-lichen rechten "Gesinnungsonkel" verkörperte, war ebenso einzigartig, wie seine liebenswerte und glaubwürdige Darstellung des Alzheimerkranken in den vergangenen Jahren", sagte Pleitgen.
Martin Rickelt lebte bis zu seinem Tod in Karlsruhe. Er starb dort an den Folgen einer Darmkrankheit.
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| Herb Andress
starb am 08.04.2004 |
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Der Film- und Fernsehschauspieler Herb Andress erlag am 8. April 2004 in seiner Wohnung einem Krebsleiden. Andress spielte unter anderem in den TV-Serien "Großstadtträume", "Monaco Franze", "Tatort", "Polizeiruf 110" und "Soko 5113" mit.
Bekannt wurde Andress vor allem durch Filme wie "Lili Marleen", " Berlin Alexanderplatz" (Rainer Werner Fassbinder) oder "Acht Stunden sind kein Tag". In der TV-Serie "Alles Gute, Köhler", spielte er in der Titelrolle einen entlassenen Strafgefangenen.
Herb Andress, geboren 1935 in Oberösterreich, startete seine Karriere 1957 in Frankreich und folgte dann dem Ruf Hollywoods, wo er etwa 10 Jahre lang lebte. Immer dann, wenn ein "typischer blonder deutscher Offizier" für einen Kriegsfilm gesucht wurde, wurde sie Rolle durch ihn besetzt. Er spielte in großen Filmen neben Charlton Heston, Boris Karloff, Nancy Sinatra oder James Coburn in mehr als 50 Produktionen mit.
Zuletzt sah man ihn an der Seite von Donald Sutherland und Jürgen Prochnow in dem Kinothriller "Baltic Storm" und im Film-Epos "Luther".
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| Wolfgang Mattheuer
starb am 07.04.2004 |
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Der bekannte Ex-DDR-Maler starb am 7. April 2004, genau am Tag seines 77. Geburtstages, in seiner Heimatstadt Leipzig an Herzversagen. Fünf Tage vorher hatte sich der Künstler bei einem Sturz den Arm gebrochen und war ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich dann so sehr, dass er auf die Intensivstation verlegt werden musste, wo er schließlich auch verstarb.
Mattheuer war einer der bedeutendsten bildenden Künstler in der DDR und auch im Westen bekannt und erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählt der "Jahrhundertschritt" – eine Bronzeplastik mit dem Hitlergruß der rechten Hand und der geballten linken Faust, die den Widerstreit zwischen Faschismus und Kommunismus in einem einzigen Körper symbolisieren sollte.
1988 trat Mattheuer aus der SED aus, der er 1958 beigetreten war. 1989 nahm er an den Leipziger Montagsdemonstrationen teil, die zur politischen Wende in der DDR beitrugen. Obwohl er sich immer einer direkten politischen Kritik enthielt, betrachtete ihn die DDR-Staatssicherheit bis zuletzt als potenziellen Staatsfeind.
1990 gehörte Mattheuer zum Stiftungsrat der neugegründeten Kulturstiftung Leipzig, von 1993 bis 1994 war er Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg. 1999 wurden Bilder des sächsischen Künstlers für den neuen Reichstag in Berlin angekauft. Im April 2000 ehrte ihn das Leipziger Museum für Bildende Künste mit einer Ausstellung von Bildern, Zeichnungen und Plastiken. Zu seinen internatinal bekannten früheren Werken zählt u.s. das Ölbild "Hinter den sieben Bergen" (1977) .
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| Victor Argo
starb am 07.04.2004 |
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Victor Argo, der als Schauspieler noch vor kurzem im Kinofilm "Santiago" zu sehen war und Besitzer einer Zigarrenfabrik war, starb am 7. April 2004 im Krankenhaus von St. Vincents (Manhattan). Argo starb 69jährig an Lungenkrebs.
Unter anderem spielte er in "Taxidriver", "Die letzte Versuchung Christi", "King of New York" mit. Zu seinen letzten Filmen gehörten "Angel Eyes" (2000), "Fast Food, Fast Women" (2000) und "Ghost Dog – Der Weg des Samurai", wo er in der Rolle des Vinny zu sehen war. Victor Argo wurde 5. 11. 1934 als Kind puertorikanischer Eltern in New York geboren. Zunächst betätigte er sich als Gitarrenspieler und Liedertexter, vorwiegend Country Musik, sang aber zuweilen auch selbst in einigen Filmen.
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| Austin Willis
starb am 03.04.2004 |
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Der bekannte kanadische Schauspieler Austin Willis starb am 3. April 2004 im Alter von 86 Jahren. International kennt man Willis aus zahlreichen Kino- und TV-Filmen wie "Das ist das Gesetz", " Goldfinger", " Die Maus, die schrie," oder aus Clint Eastwood's "Firefox " ,"Arche Noah," und u.a. aus der TV-Serie "Mannix" oder "FBI".
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| Gabriella Ferri
starb am 03.04.2004 |
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Die populäre italienische Kabarettsängerin Gabriella Ferri stürzte vom Balkon aus dem dritten Stock des Hauses in dem sie lebte und verstarb am 3. April 2004. Die Polizei schließt einen Selbstmord nicht aus, obwohl für die Familie der Sängerin ein möglicher Freitod „absolut undenkbar“ ist.
Die Karriere der Sängerin begann in den frühen sechziger Jahren, wo Gabriella Ferri große, erfolgreiche Fernsehauftritte bis gegen Ende der 70er Jahre hatte. 1976 war sie in dem Film "Remo O Romolo" zu sehen...
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| Carrie Snodgress
starb am 01.04.2004 |
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Die amerikanische Schauspielerin Carrie Snodgress, die mit dem Film "Tagebuch eines Ehebruchs" einen Golden Globe gewann, starb am 1. April 2004 im Alter von 57 Jahren an Herzversagen. Carrie Snodgress wartete zum Zeitpunkt ihres Todes in einem Krankenhaus in Los Angeles auf eine Lebertransplantation...
Ende der siebziger Jahre spielte Carrie Snodgress an der Seite von Kirk Douglas in Brian de Palmas "Teufelskreis Alpha". Clint Eastwood verpflichtete sie 1985 für den Western "Pale Rider - Der namenlose Reiter". Zuletzt stand sie 1998 mit Matt Dillon in "Wild Things" vor der Kamera.
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