




Marika Rökk starb im hohen Alter von 91 Jahren in Baden bei Wien an einem Herzversagen. Mit ihr verließ eine der populärsten und verehrtesten Operettensän-gerinnen und Schauspielerinnen des frühen Kinos diese Welt eine der ersten Königinnen der Leinwand mit einem Millionenpublikum, welches sie top-fit bis ins hohe Alter vermutlich zu 90% überlebt hat...

ihr in weiteren Filmen gemeinsam aufzutreten, da Marika Rökks
Name nun auf den Filmplaketen über seinem geführt wurde. Zu Marika
Rökks erfolgreichsten Nachkriegsfilmen zählten "Maske in Blau" (1953)
und "Die Csárdásfürstin" (1950). Ihr wichtigster Regisseur wurde Georg Jacoby,
den sie 1940 heiratete. Als sie "Die Frau meiner Träume" drehte,
war sie schwanger. Die gemeinsame Tochter Gaby wurde ebenfalls Schauspielerin
und war u.a. in dem Film "Die Dollarprinzessin" (1971) zu sehen. Nach ihrer
Scheidung von Georg Jacoby heiratete sie 1968 in zweiter Ehe den Schauspieler
und Regisseur Fred Raul, der 1985 verstarb.
1992 nahm Marika Rökk ihren Abschied von der Operette, kehrte aber immer wieder
auf die Bühne zurück. So spielte sie mit knapp 80 Jahren in der Stadt, wo
sie ihre Kindheit verbracht hatte, in Budapest, in Emerich Kalmans "Gräfin
Mariza". 1998 erhielt sie den Ehrenbambi für ihr Lebenswerk. In ihren
letzten Lebensjahren lebte Marika Rökk zurückgezogen und von einem Gärtner-Ehepaar
betreut, in Baden bei Wien, wo sie auch starb.