




mit meist markig-g'standene
Wilddiebe oder Förster, z.B. in "Hoch droben
auf dem Berg" oder "Ruf der Wälder". 1955 und '57 hatte Gerhard
Riedmann in etwas anspruchsvolleren Filmen Fuß zu fassen versucht ("Spionage"
und "Die Heilige und ihr Narr"), doch sein Publikum hatte ihn schon
auf die leichtere Kost der Ope-rettenfilme und Komödien festgelegt, einem
Genre dem er dann auch treu blieb, bis er sich in den siebziger Jahren vom
Kinofilm verabschiedete. In den TV-Serien "Der Bergdoktor" und "Ein
Bayer auf Rügen" lernte er auch dieses Medium kennen, ohne dabei sein
Image ändern zu müssen.
Gerhard Riedmann war dreimal verheiratet. Sechs Jahre lang mit der Schauspie-lerin
Eva Probst (1954 1960), dann mit der Industriellentochter Anita Swarovski
und bis zu seinem Tode mit seiner dritten Frau Gertrud. Sieben Kinder aus
drei Ehen betrauern seinen Tod...
