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Während seiner recht aktiven Bühnenlaufbahn war er dann auch in den ersten Nachkriegsfilmen zu sehen, wenn auch in kleinen Rollen und relativ unbeachtet. Der Durchbruch erfolgte 1953 in der Operettenverfilmung "Der Vogelhändler", wo er in der Rolle des "Adam" neben Ilse Werner und Eva Probst praktisch über Nacht berühmt wurde. Mit dem Nachfolgestreifen "Der Vetter aus Dingsda" erlangte er, insbesondere unter den Teenagern der damaligen Zeit, ungeheure Popularität und war nun aus den Kinos nicht mehr wegzudenken.
Zu seinen wohl größten Rollen zählten in jener Zeit "Der Graf von Luxemburg" (1957), "Die Fischerin vom Bodensee" und "Die Prinzessin von St. Wolf-gang", wo er als Toni Leitner (Bild oben, die Auto-grammkarte zum Film) neben Marianne Hold (Foto rechts) die Hauptrolle spielte. Auch in den heute recht schnulzig anmutenden Heimatfilmen (damals kriegte man nicht genug davon) spielte er

Gerhard Riedmann am
Ende seines Lebens...

 


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Gerhard Riedmann
24. März 1925 – 09. Februar 2004
Der in den 50er und 60er Jahren populäre österreichi-sche Filmschauspieler Gerhard Riedmann starb am 9. Februar 2004 im Alter von 78 Jahren in Kematen (Tirol). Am 24. März 1925 in Wien geboren, absolvier-te er nach dem Krieg neben einem landwirtschaftli-chen Studium die Schauspielschule im Max-Rein-hard-Seminar und erhielt eine erste Rolle am Theater in der Josefstadt Wien, wo er später als "Achilles" in Kleists "Penthesilea" von sich reden machte. Etwa zehn  Jahre  lang  spielte  er  auch auf deutschen und
schweizer Bühnen, wobei er seine Vorliebe für Bou-levardkomödien und Operetten entdeckte.

mit – meist markig-g'standene  Wilddiebe  oder  Förster,  z.B. in "Hoch droben auf dem Berg" oder "Ruf der Wälder". 1955 und '57 hatte Gerhard Riedmann in etwas anspruchsvolleren Filmen Fuß zu fassen versucht ("Spionage" und "Die Heilige und ihr Narr"), doch sein Publikum hatte ihn schon auf die leichtere Kost der Ope-rettenfilme und Komödien festgelegt, einem Genre dem er dann auch treu blieb, bis er sich in den siebziger Jahren vom Kinofilm verabschiedete. In den TV-Serien "Der Bergdoktor" und "Ein Bayer auf Rügen" lernte er auch dieses Medium kennen, ohne dabei sein Image ändern zu müssen.

Gerhard Riedmann war dreimal verheiratet. Sechs Jahre lang mit der Schauspie-lerin Eva Probst (1954 – 1960), dann mit der Industriellentochter Anita Swarovski und bis zu seinem Tode mit seiner dritten Frau Gertrud. Sieben Kinder aus drei Ehen betrauern seinen Tod...

Gegangen, aber unvergessen...