



ZDF-Intendant Markus Schächter würdigte Hauser als "herausragenden
Vollblut-journalisten", dessen Arbeit von hohem Verantwortungsbewusstsein
geprägt ge-wesen sei. Seine persönliche Handschrift habe ihn zu einem der
populärsten Journalisten Deutschlands gemacht. Phoenix-Programmgeschäftsführer
Klaus Radke sagte, Bodo Hauser habe das Profil des Senders entscheidend geprägt.
Die Sendung "Frontal" endete nach 290 Sendungen im April 2001, da Hausers
Partner Kienzle in Rente ging und sich Hauser keinen anderen Partner
vorstellen konnte. Seit Mai 2001 arbeitete er als Phoenix-Programmgeschäftsführer,
wo er unter anderem die Sendungen "Unter den Linden", "Die Politikgespräche
auf dem Petersberg" und das Forum "Pariser Platz" moderierte.
Seine TV-Debüt gab Bodo Hauser mit der Sendung "Bonner Perspektiven",
die er von 1981 bis 1987 moderierte. Danach folgte fünf Jahre lang das Magazin
"Studio 1", die Nachfolgesendung von Gerhard Löwenthals "ZDF-Magazin", und
schließlich ab 1991 zunächst bei 3SAT das Magazin "Frontal", welches
er zu Beginn im Wechsel mit Martin Schmuck moderierte. Der durchschlagende
Erfolg kam dann mit der gemeinsamen Moderation mit Ulrich Kienzle. Die beiden
Journalisten, die sich wie Hund und Katze attackierten, trafen den Nerv des
Publikums ebenso wie den eigenen:
Hauser bezeichnete das Verhältnis zu Kienzle als "humorig gepflegte Hassliebe",
während Kienzle erklärte, dass es über die berufliche Verknüpfung
hinaus keinerlei Gemeinsamkeiten gäbe. Er habe jedoch "den libanesischen
Bürgerkrieg überlebt und würde daher auch Bodo Hauser überleben..."
